Archive
März 2012 Monthly archive

Tapeten hatten gute und schlechte Zeiten. Zum Beispiel in der zweiten Hälfte des 17 Jahrhunderts produzierten die Remondinis – eine Druckerdynastie aus Bassano del Grappa in Italien – Tapeten, die so populär wurden, dass sie im Theater La Fenice in Venedig verwendet wurden. Seit kurzem sind auch hierzulande Tapeten wieder en vogue. Ein Beispiel von Tapetendesignern, die “es geschafft haben”, sind Timorous Beasties.

Alistair McAuley und Paul Simmons begannen in den 1990ern in Glasgow mit der Herstellung von handgedruckten Tapeten, Stoffen und Rollläden. Ihre ersten Aufträge waren in Bars, Restaurants und später auch in große Möbelhäusern. Ihre Auftraggeber waren später auch so wichtigen Namen wie der Oberste Gerichtshof in Großbrittanien, sowie Ogilvy & Mather in Dublin, etc.

Timorous Beasties Tapetenmotive sind Bienen, große Schmetterlinge, stachelige Disteln oder sinnliche Fuchsia-Orchideen, sowie Iguanas und gefährlich anmutende Fasane. Eines der bekanntesten Designs von Timorous Beasties ist der Glasgow Toile. Wikipedia definiert Toile als ein dekoratives Muster, das normalerweise aus einem hellen oder weißen Hintergrund besteht, auf dem sich wiederholt – und als Muster angeordnet – ziemlich komplizierte Szenen abspielen. Diese Szenen sind oft altmodische Motive, wie zum Beispiel ein Paar, das sich zu einem Picknick an einem Teich trifft. Toiles zeigen auch oft Blumenarrangements. Das szenische Motiv ist meist einfärbig, meisten schwarz, dunkelrot der blau. Ursprünglich wurden Toiles in Frankreich hergestellt, um ein gegenstück zu den gemalten und bedruckten Baumwollimporten aus Asien ein gegenstück zu bieten.

Timorous Beasties Toile sieht ähnlich aus, wie die alten Toiles. Wenn man genauer hinsieht, sind statt altmodischer oder ländlicher Szenen andere Motiv zu finden: Drogensüchtige, die Heroin spritzen, Obdachlose, die auf Parkbänken schlafen, ein Junge im Trainingsanzug, der gegen einen Busch pinkelt, während im Hintergrund der Glasgow Universitäts Turm, die Charles Rennie Mackintosh Kirche und das Armadillo Gebäude zu sehen sind.

Nina Levett entwickelt gerade ihre erste Tapetenkollektion. Sie steht vor technischen Problemen mit ihrer in-house Fertigung. Sie sieht Ähnlichkeiten zwischen ihren erzählerischen Tapeten und den Designs von Timorous Beasties.

Der Inhalt dieses Artikels wurde großteils aus einem Artikel von Anna Battista übernommen. den kompletten Artikel können Sie hier lesen.

Nina Levett spricht über die Arbeiten von  Timorous Beasties. Sehen Sie das obige Video an.

Nascida a 1973 em Viena de Áustria, Nina Levett, designer de ornamentos, é conhecida pelos seus designs provocantes de decoração e os seus inspirantes trabalhos tal como o sofá esperma e os coloridos e irrequietos wallpapers.

Nina Levett começa o seu trabalho com uma tinta oriunda da China e desenhando em papel transparente.
Simplesmente deixa que a sua mão faça o trabalho por ela. Desprovida de pensamento. confia no seu impulso visual e sua mão segue as imagens produzidas pelo cérebro, antecipando, assim, o próximo passo do processo de desenhar. Os trabalhos acabados são obras com diversas camadas com cores harmoniosas. Seus trabalhos, frequentemente, são criados usando diversas técnicas que ela produz no estúdio, em casa. Controla todos os passos desde os primeiros rascunhos até ao trabalho final, imagem ou porcelana.

Nina Levett encontra a sua inspiração nos filmes do género ”Bad Liutenant” de Abel Ferrara. Ela diz que o seu trabalho é inspirado pelos três de cinco P’s.
POP, PUNK, PORN, PROTEST and PAIN

10 Fakten über Nina Levett

1// Nina Levett ist eine erfundene Person. Ihre Fingernägel sind falsch, ihre Haare sind nicht echt. Sie existiert nicht.
2// Mit Hilfe eines Personaltrainers und einige Schönheitsmediziner, wurde sie nach vielen Jahren so schön, wie sie heute ist.
3// In der Schule war sie strebsam.
4// Sie glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod, und macht daher Überstunden.
5// Nina Levett folgt dem Flow. She arbeitet, wenn die Ideen kommen. Das meiste, was sie tut, ist ungeplant und spontan. Sehen Sie sich das Video über Amy Tan über Kreativität an: hier.
6// She ist fasziniert von Pop-Musik und Pop-Art (Madonna,…).
7// Manche ihrer Inspirationsquellen sind in Wien zu finden, zum Beispiel in den Kunstwerken der Wiener Werkstätte.
8// Einer ihrer Lieblingsfilme ist von Abel Ferrara: “Bad Lieutenant”
9// Nina Levett isst keinen Zucker und trinkt keinen Alkohol. Sie betreibt regelmäßig Sport.
10// Ihre spirituellen Einflüsse sind Ajahn Brahm, Theravada Buddhismus und Sigmund Freud.

Von 3. bis 12. Februar präsentiert die Rudolf Budja Gallerie Nina Levett beim American International Fine Art Fair in Palm Beach. Nina Levetts Kunst wird in der Ausstellung gezeigt.

Das ornamentale Moveable Wallpaper, das bei der Messe gezeigt wird, wurde zur Vorbereitung für Nina Levetts Hochzeit hergestellt. Sie entwickelte damals mehrere Designs für die laser-gecutteten Tischtücher aus Baumwolle. Diese Designs wurde dann auch für Moveable Wallpapers verwendet.

Ornament Designerin Nina Levett ist bekannt für ihre provokanten Geschirrentwürfe und ihre inspirierenden Arbeiten wie das Sperm Sofa oder ihre farbenfrohen Moveable Wallpapers.

Nina Levett beginnt ihren Arbeitsprozess mit Tuschezeichnungen auf Transparentpapier. Sie lässt ihren Ideen einfach freien Lauf. Dafür ist es notwendig alle Gedanken loszulassen und sich zu erlauben den visuellen Eingebungen zu folgen.

Die fertigen Arbeiten bestehen aus verschiedenen Schichten mit harmonierenden Farben. Die Kunstwerke und Designs sind oft mit verschiedenen Techniken gefertigt. Es handelt sich um Einzelstücke, die sie in-house in ihrem Studio erzeugt. Sie kontrolliert alle Arbeitsschritte von den ersten Entwurfszeichnungen bis zum fertigen Produkt.

Nina Levett wurde durch Filme wie Abel Ferraras “Bad Lieutenant” beeinflusst. Sie nennt als Inspirationsquellen weiters auch die fünf Ps: POP, PUNK, PORN, PROTEST und PAIN.

Im Shooting für das Magazin “Best of Vienna” (Falter Verlag) zeigt sie eine Frau vor einer Serie von unfertigen handbedruckten Tapeten.