Nina Levett: Artikel über Gustav Klimt von Daniel Kalt in Die Presse Schaufenster

Daniel Kalt interviewte in der Tageszeitung “Die Presse” (Schaufenster) Nina Levett und drei weitere Designer und Künstler zum Thema “Ist Klimt noch zu retten?”. Das Interview wurde bei Madame Tussauds in Wien aufgezeichnet und es wurde ein Gruppenfoto vor der Wachsfigur von Gustav Klimt gemacht.
Gustav Klimt ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Er war Junggeselle bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1918. Es wird behauptet, dass er ungefähr 12 Kinder mit eben sovielen Frauen hatte. Meist hatte er Affären mit den Frauen, die er malte, aber seine Lebenspartnerin war die Modedesignerin Emilie Flöge.
Er begann seine spektakuläre Laufbahn als Maler in der Kunstgewerbeschule in Wien. Er machte mit seinem Bruder Ernst und deren Freund Franz Matsch viele berühmte Wandgemälde. Das Trio war sehr erfolgreich und verschönerte Bauten wie das Burgtheater in Wien und andere bekannte Bauwerke. Als sein Vater und sein Bruder im selben Jahr starben, übernahm Klimt die Verantwortung für die gesamte Familie (er war eines von 7 Kindern).
Der Erfolg stellte sich ein als seine Kunst von thematischen und stylistischen Konventionen befreit wurde, aber zugleich gab es auch harte Kritik, die dazu führte, dass Klimt einen seiner größten Aufträge zurückzog: drei Gemälde für die Universität Wien. Nach diesem Skandal weigerte sich Klimt jemals wieder für den österreichischen Staat zu arbeiten. Er wurde “bestraft” indem er niemal Professor an der Akademie der Bildenen Künste wurde, was damals wie auch heute eine große Ehre darstellte.
Auch wenn seine Arbeiten immer sehr umstritten waren, gilt Klimt heute noch als einer der bedeutendsten österreichischen Maler. Wenn Sie “teuerste Kunst” in die Google Suchmasche eingeben werden Sie herausfinden, dass 2 von den Top 10 am teuerst verkauften Bildern aller Zeiten von Gustav Klimt stammen. Klicken Sie hier um den gesamten Artikel in “Die Presse Schaufenster” zu lesen.

Foto Bildrechte: Die Presse Schaufenster und Teresa Zöttl

This post is also available in: Englisch