Es ist lange her. Mein Baby Julian wird im Oktober 2 Jahre alt und die Zeit seit seiner Geburt ist verflogen.

Ich hatte viele schlaflose Nächte.

Vor allem letzte Nacht war furchtbar.
Es fällt mir schwer daran zu denken, was ich machen werde, wenn ich wieder Zeit haben werde für mich. Ich bin nicht sicher, ob ich mich wieder in Nina Levett verwandeln werde. Ich bin älter geworden, habe andere Prioritäten.

Mein Leben soll nicht mehr im Streben nach Erfolg bestehen. Ich befinde mich auf der intensiven Suche nach Sinn.
Momentan interessiere ich mich für Ernährung, Abnehmen, Gesundheit und Heimdekoration. Weiters auch für private Finanzen, weil ich in den letzten 10 jahren ein Vermögen für meine Kunst investiert habe. Es kam dabei nichts heraus.

Ich möchte das hier nicht weiter erörtern. Es der Ort an dem ich gerade stehe.

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Heute fühlte ich mich wieder einmal ausgelaugt. Wenn es mir so geht dann mache ich immer so eine Art Chakra- Meditation. Ich finde das immer sehr entspannend und es tut mir gut.

Chakren sind Energiezentren im Körper oder werden auch Energiewirbel genannt. Diese sind durch Energiebahnen miteinander verbunden. Wenn eines der Chakren im Körper blockiert ist, kann die Energie nicht richtig fließen und das drückt sich in physischen und psychischen Leiden aus. Eine Meditation kann dann helfen diese Blockaden zu lösen.

Ich habe aber, dass Gefühl dass Spiritualität und so was wie Chakren immer mehr zu einer Moderescheinung werden. Da kommt es schon vor das junge Großstadthippies mit neonfarbenen „Om-Zeichen“ auf Taschen und Stirnbändern überhand nehmen anstatt den richtigen Wert solcher Symbole und spiritueller Praktiken wahrzunehmen. Doch das Kommerzialisieren von ein bisschen Zufriedenheit und Ruhe scheint en vouge zu sein. Nur was bring das wenn man die Ruhe und Glückseligkeit dem Modetrends hinten an stellt?

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I hope you visit my exhibition in Salzburg. However I must confess that being a mother of three children other matters have been on my mind lately. I feel that being an artist does not enable me to directly tackle the important issues of our time. I often feel that I am doing too little to resolve things that I feel need to be faced NOW. Environmental issues, poverty, scarcity of resources, nutrition and sports: these are the things I am concerned with daily. Creating art is an indirect way of dealing with these thoughts.

Yesterday I chatted with my sister. She had a baby girl in December and now her life revolves around the new challenges she is facing with the baby and setting up her life outside Vienna on a farm. We also talked about her healthy lifestyle with organic farming and living in and around nature.

In the last days I reopened my Facebook account. I had closed it because I was disillusioned by the NSA affair and thought that I would no longer share my thoughts on the internet. But in the last months many of my friends knew things about each other and communicated with each other and when I saw them and saw the photos they posted I felt left out. So when an issue in my children’s school environment needed to be communicated I got back to social media and can now reconnect to all my friends around the world.

I also installed a Feed Reader on my phone and therefore get to check blogs regularly. I mainly check ones about people who have found their sense in life, or who write about fitness, nutrition, organic farming, juicing, organizing a home and children, only little about art, design or interior design.

My interests have shifted away from art and design lately. I am not sure if I have to find a new profession or how I will deal with this change.

budja

Heute habe ich beim Vorbereiten der täglichen Jause Radio gehört. Es war eine Diskussion über die „Generation Y“, welche alle diejenigen umfasst die in den frühen 1980er bis 2000 geboren sind. Es ist laut  Soziologen eine Generation die höher gebildet ist als die vorherigen jedoch keinen Tatendrang versprüht. Sie ist eine Generation die nicht Erwachsen werden will und das Peter Pan Syndrom scheint weit verbreitet.

In der Diskussion wurden junge Menschen nach ihrer Zukunft gefragt. Ich hatte das Gefühl sie versuchten positiv zu bleiben, engagiert zu wirken und ihre Interessen verständlich zu machen. Jedoch konnte man die Unsicherheit über ihre Zukunft in jedem ihrer Sätze spüren.

Die Wortschöpfung „Generation Y“ wie schon zuvor „Generation X“ scheint ein Stigma zu sein, das ihre Träger zur Antriebslosigkeit und Willenlosigkeit verurteilt. Jedoch sind das ja Fremdbezeichnungen. Daher frag ich mich: ist es nicht ein wenig anmaßend von Soziologen gleich eine ganze Generation zu negativeren und zur Kindlichkeit zu verdonnern?

Nachdem ich die Butter-Brote mit frisch gezupfter Kresse belegt hatte und die Schokomilch aus dem Kühlschrank holte dachte ich mir, wieso ist es so schlimm wen man nicht wie die Großeltern als Erwachsener sein möchte? Was ist daran so schlimm, wenn man lieber mit Anker auf dem T-Shirt am Sonntag wie ein Matrose zum Kaffee erscheint oder auch noch mit 30 zu Bleistift und Papier greift und Comic Figuren zeichnet ohne Grafikerin zu sein? Auch der neuen Spiritualität in Neonfarben und Bioessen kann ich nur Gutes abgewinnen.

Wahrscheinlich ist die Welt noch nicht bereit die neuen ‚Jungen Erwachsen’ zu akzeptieren und es scheint eine sehr pessimistische Stimmung unter ihnen zu erzeugen. Jedoch sehe ich Hoffnung! Es ist nämlich eine Generation die es geschafft hat ihre Kreativität und den Einfallsreichtum über die Kindheit hinaus zu bewahren.

Naja, aber auf jedenfalls sollte zuerst das Label „Generation Y“ abgestreift werden. Ein positiveres Selbstbild was einem nicht von Außen aufgedrückt wird scheint mir brauchbarer denn je.

Peace and out.

Anbei die Daten zur GENERATON XY Ausstellung.

Gruppenausstellung mit Wulf Treu, Edward Crowell II, Nina Levett, Margherita Marzotto, Kris Kind, Jona Cerwinske, Heidi Popovic

RUDOLF BUDJA GALERIE Salzburg, Wiener Philharmoniker Gasse 3, 5020 Salzburg

Eröffnung: Saturday, 12. April 2014, 14:30

Festspielöffnungszeiten: 10:00 – 19:00

Hallo liebe Leser,

heute ist der letzte tag des Online-Kurses Blog Boss mit Holly Becker. Sie hat ein Video online gestellt, und hat die Arbeiten einiger der Schüler kommentiert. Sie hat auch meine Hausübung dabei erwähnt:

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Als sie über meine Arbeit gesprochen hat, dachte sie, dass ich Dänin oder Holländerin sei, was mich sehr gefreut hat. Meine wichtigsten Inspirationsquellen sind aus Skandinavien, Hollad, Belgien, etc. Am wichtigsten ist mir, dass ein Blog gut designt ist. Es irritiert mich, wenn ich viele Farben und schreckliche Fotos sehe.

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Das Ziel der Hausübung war, zu zeigen, was wir mit unserer Webseite erreichen wollen. Und wo wir beruflich hin wollen. Wenn eine Fee daher käme, was wir uns wünschen würden.

 

Ich habe absichtlich eine Art Skizzenbuch dargestellt, um zu zeigen, dass es momentan für mich der falsche Zeiotpunkt ist, mich festzulegen. Mein Baby ist klein nd ich schaffe einfach gar nichts. Meine Arbeit ist gerade nur ansatzweise möglich und wenn dann skizzenhaft und entwurfsartig. Daher habe ich diesen handgemachten Stil gewählt. Ich weiß nicht wo es hin gehen soll, wenn Julian größer ist.

Hier ist ein Link zu anderen Arbeiten der Schüler von Holly Becker:

http://www.pinterest.com/decor8/blogboss