Hallo liebe Leserinnen und Leser,
ich habe viele professionelle Blogs in der letzten Zeit gelesen. Wenn es interessiert meine liebsten Blogs kennenzulernen, ohne das viele private “Gequatsche” dann bitte schaut mal bei Folgenden rein:
a) Decor8
b) Stylebubble
c) DESIGNLOVEFEST.
Obwohl ich diese perfekt gestylten und tolll geplanten Blogs liebe, habe ich bisher das Problem, dass meine besten Arbeiten nicht so “fertig” und perfekt sind. Meine Arbeiten sind schön, wenn sie unfertig und entwurfshaft aussehen. Auch wenn ich gerne mehr Erfolg und mehr Leser hätte, also gerne “gemocht” und bestärkt werde, habe ich dann oft ein Gefühl der Leere und des An-mir-vorbei-lebens.

Der obere Entwurf wurde für eine gelaserte Grusskarte gemacht. Leider finde ich das Resultat bemitleidenswert im Vergleich zu anderen Arbeiten im Netz, wie z.B. die von e Lisa Grue die ich in letzter Zeit sehr liebe. Sie schreibt auch einen tollen y Blog, den ich euch empfehlen kann. Anbei noch ein paar Arbeiten von gestern. Ich hoffe, dass mein Weg authentisch bleibt und ich meine Seele nicht verkaufen muss. Und ihr? Wie geht es euch dabei?

Hallo liebe Leser,
dieser Blog ist nun schon länger online, aber ich poste selten und meistens nur über meine eigenen Arbeiten. In meiner Schwangerschaft habe ich viele erfolgreiche Blogs gelesen und entdecke täglich neue. Ich möchte daher auch diesen Blog verändern und den Fokus mehr auf das “Teilen” legen. Ich werde daher redaktionelle Rubriken entwickeln. Ich bin noch nicht sicher welche Themen diese Rubriken abdecken werden, aber eine wird jedenfalls “Inspirationsquelle” genannt.

Ich würde gerne diese neue Rubrik mit dem finnischen Illustrator Kustaa Saksi beginnen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen Kustaa und mir: Kustaa Saksi nennt sich einen Illustrator, jedoch sein Interesse für verschiedenste technische Prozesse und für Innenräume haben ihn dazu gebracht, mit diversen Medien zu arbeiten (Siebdruck, 3D Renderings, Textildesign, Wandgestaltungen, etc.). Eine weitere Ähnlichkeit besteht darin, dass auch Kustaa gerne Architekt geworden wäre. Und zuletzt ist auch er durch Pop Art und andere Kunstrichtungen der Vergangenheit wie Art Nouveau, sowie auch die psychedelische Kunst der 1960er beeinflusst, und er verwendet die bunten Farben der damaligen Zeit.

Hier hören die gemeinsamkeiten auch schon auf. Kustaa wird durch Hugo and Marie vertreten, die meiner Meinung nach zu den interessantesten Illustrationsagenten der heutigen Zeit gehören. Er hat schon an großen Projekten wie dieses für die Möbelmesse in Stockholm mitgearbeitet.

Hier ist ein Video über Kustaa.

Bildnachweise für das Video auf Vimeo: Regie: Geert van de Wetering, Interview: Lotje Sodderland, Kamera: Niels de Roos, Schnitt: Jorrit Spoelstra.
Protospace in Utrecht gibt Designern die Möglichkeit zu experimentieren.
Maxalot, Pop up Galerie in Amsterdam.
Das Foto von der Möbelmesse in Stockholm ist von Tord-Rikard Söderström.
Kustaa Saksi on Facebook.
Inhalt via Change The Thought.

Für jeden der sich für Muster und Ornamente interessiert, ist Rob Ryan sehr interessant.
Sein Inspiration sind schweizer Scherenschnitte.
Rob Ryan verwendet händisch mit Skalpellen geschnittenes Papier für seine Siebdruck-Arbeiten. Ich habe die Technik probiert. Sie erfordert Geduld ist jedoch nicht schwer.
Laut eigenen Angaben zeichnet Rob Ryan zuerst mit Bleistift auf Papier und verwendet dann sein Skalpell (das er mit Klebeband umwickelt, damit er sich nicht verletzt), um die Zeichnungen auszuschneiden. Um die Designs für den Siebdruck zu verwenden, sprayt er die Scherenschnitte mit dunkler Farbe ein.

Zitat Rob Ryan
:
“Um all eure Fragen zu beantworten, ich verwende immer dieselbe Papierart um darauf zu schneiden vor allem aus Gewohnheit und weil mir dieses Papier gefällt ! Es ist ein 80g mattes aber sehr glattes Papier. Wir verwenden den Montana Gold Spray mit dickem Aufsatz! es ist besser gleich auf einmal viel Farbe drauf zu sprühen, als viele dünne Schichten zu sprühen.
Für die Drucke verwenden wir die Originale als Kunstwerke, und verwenden sie so, wie wir einen Film verwenden würden – wir belichten diese Scherenschnitte direkt unter den mit lichtempfindlicher Emulsion beschichteten Sieben, etc.”

Hier ist Rob Ryans Blog und sein Etsy Laden.
Bildnachweis via Etsy.

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Ich habe diese Kissen zusammen mit Sayeeda für meinen Etsy Shop entwickelt.
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Sie sind handbedruckt und jedes Kissen ist ein Einzelstück.
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Falls ihr Sonderwünsche habt, oder im Rahmen von Einzelworkshops lernen wollt, wie man Muster entwickelt, kann ich es euch gerne beibringen. Schreibt mir ein Mail, wenn ihr Einzelworkshops buchen wollt, oder Sonderanfertigungen bestellen wollt. Die Farben sind frei wählbar.
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Die Fotos habe ich heute mit meiner neuen Kamera und iPad Software bearbeitet.
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Es ist schwierig für mich etwas Neues zu schreiben. Meine Tage vergehen mit dem Baby im Arm. Trotzdem habe ich es heute außer Haus geschafft. Endlich.
Es war mein fixes Vorhaben obwohl das Baby da ist, und sehr viel Aufmerksamkeit abverlangt, auch etwas für mich zu tun. Also habe ich letzte Woche ein iPad gekauft, da es Holly Becker im Online Blogging Kurs “Blogging My Way Bootcamp” empfohlen hatte. Seit ich das iPad besitze, kann ich auch unter Tags ins Internet und Blogs lesen (dafür benutze ich die Bloglovin App). Aber vor allem habe ich seit ich das iPad besitze auch schon viel über Fotografie gelernt, da die Fotobearbeitung am iPad vollkommen anders funktioniert als am PC.
Es gibt zum Beispiel für meine Canon EOS 650D Kamera eine SD-Karte, die ohne Kabelverbindung die Fotos auf das iPad spielt. Diese Karte heisst Eye-Fi. Dann gibt es die ShutterSnitch App mit der man die Fotos bearbeiten kann, bevor man sie am iPad speichert. Dann speichert man nur die besten Fotos am iPad und bearbeitet sie mit weiteren Apps: ich verwende vor allem AfterGlow und Camera+. Danach sind die Fotos für Instagram oder für die weitere Verwendung bereit.
Ich hatte heute auch einen Termin im Museum für angewandte Kunst, weil ich gerne über die Ausstellung von Marco Dessi schreiben möchte, und zwar nicht die Ausstellung, die momentan im MAK läuft (STILL LIFE), sondern jene, die in einem Schaufenster in “The Mall – Wien Mitte” zu sehen ist. Es handelt sich um ein Möbel, das Marco Dessi eigens für das MAK entwickelt hat, als Hommage an ein Möbel von Dagobert Peche.
Mich interessiert im Speziellen die Entstehung des Projekts im Schaufenster von “The Mall – Wien Mitte” und die Bezugnahme Dessis auf den ornamentalen Künstler Dagobert Peche. Mehr dazu werde ich bald berichten.

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