Seit meiner Zeit als Designerin habe ich gelernt, dass es wichtig ist seine Produkte auf Fotos zu präsentieren und dem Kunden schmackhaft zu machen. Natürlich musste auch ich das richtige Fotografieren lernen und habe mir dafür viele, viele Beschreibungen durchstudiert und Videos angesehen.

Um es für dich leichter zu machen, möchte ich dir einige Tipps geben:

Wenn man in einem geschlossenen Raum fotografiert,  muss man immer mit viel Tageslicht arbeiten, da Fotos mit Blitz nicht so schön werden. Am besten ist es, wenn man die Fenster öffnet um dadurch noch mehr Licht in den Raum zu lassen.

Ich fotografiere dann meistens mit dem Manuellen Modus, das heißt, dass die Bereich im Schatten dadurch nicht zu dunkel ausfallen.

Achte immer auf den Hintergrund, er sollte die Stimmung wiederspiegeln, die du mit dem Produkt übermitteln willst, zum Beispiel ein schönes Frühstück mit deinen Freunden, ein schöner Abend mit deinem Partner, deiner Partnerin  auf der Couch oder ein entspannender Wellnesstag….

Achte auch auf Kleinigkeiten, selbst wenn man sie auf dem ersten Blick nicht sieht, nimmt man sie auf dem Foto dann trotzdem wahr und empfindet sie als störend. Wie z.B. eine Tischdecke die nicht gebügelt ist, eine offene Tür,  andere größere Gegenstände im Hintergrund oder Spiegelungen im Glastisch.

Nahaufnahmen sind besonders wichtig um auf interessante oder wichtige Details aufmerksam zu machen.

Zu dem Thema Fotografie habe ich auch diverse Links gefunden.

Vielleicht interessieren sie dich:

http://www.divasanddreamsblog.com/2012/06/from-auto-to-manuel-who-else-wants-full.html

http://www.abeautifulmess.com/photography-tips-and-inspiration.html

http://www.abeautifulmess.com/2012/02/5-tips-for-great-indoor-photos.html

http://www.abeautifulmess.com/2011/09/5-tips-on-photographing-your-home.html

 

Es gibt auf der Webseite von Holly von http://www.decorateblog.com auch einen Onlinekurs übers Bloggen. Diesen Kurs möchte ich im Herbst machen.

 

Seit mehreren Tagen beschäftige ich mich mit der Website Etsy, die sich auf den Kauf und Verkauf von Produkten spezialisiert, da ich beschlossen habe auch dort meine Sachen zu verkaufen. Vor allem habe ich das Verkaufshandbuch von Etsy genauestens studiert, da es für den Einstieg in das online Verkaufsportal wirklich nützlich ist. Anbei habe ich euch den Link gepostet.

http://www.etsy.com/blog/en/2012/the-seller-handbook/

Ich habe gelernt, dass es vor allem wichtig ist, mehrere Nahaufnahmen von den Produkten zu fotografieren,  damit der Kunde genau weiß, was er sich bestellt. Ich fand auch besonders die Idee gut, mit Objekten Stimmungsfotos zu machen. Damit man sich vorstellen kann, wie zum Beispiel in meinem Fall, wie das Geschirr auf einem gedeckten Tisch wirkt.

Da mein Blog Neonjunky heißt, wollte ich selbstverständlich Neonfarben verwenden. Gemeinsam mit meinen Praktikantinnen habe ich zuerst einmal alle meine Stoffe aus den Kästen geholt, und erstmals aussortiert  um brauchbare Stoffe für unsere Tischdekoration zu finden. Ich suchte im Internet nach Fotos die mich inspirierten und zeigte sie Katarina Niznanska, die Floristin ist, damit sie mir einen passenden Blumenstrauß zusammenstellt.

http://pinterest.com/ninalevett/pins/

Unser Ergebnis könnt ihr hier auf dem Foto sehen.

 



Mein neues Sofa wurde vor ein paar Wochen geliefert. Eigentlich ist es gar nicht neu. Ich habe das Sofa Tufty Time vor etwa 5 Jahre gekauft. Es kam mit einem Standard-Bezugsstoff, da ich es als Ausstellungsstück erworben hatte: der Stoff war orange und anthrazit.

Die Kinder lieben dieses Sofa. Sie springen darauf herum, obwohl sie jetzt schon 9 und 10 Jahre alt sind. Entsprechend war der Bezug schon aufgerissen. Aber es gab noch einen Grund, warum ich den Bezug wechseln wollte: ich bin schwanger. Und bekanntlich haben Schwangere ja so etwas wie einen Nestbauimpuls.
In vielen schlaflosen Nächsten begann ich meine Recherchen. Ich googelte im Internet und stieß auf viele Heimwerker-Blogs. So viele Menschen berichten darüber, wie man Platz und Ordnung schafft. Gesagt getan: umso mehr ich mich in die Idee verliebte, mein Zuhause neu zu gestalten, umso mehr gewann auch der Gedanke Raum, dass ich das Projekt beruflich nutzen könnte. Ich hatte zwar schon viel im Bereich Textildruck gemacht, hatte aber noch nichts für mich selbst gemacht, nichts, das wir zu Hause nutzen und “testen” können.
Ich bestellte also den Bezugsstoff beim Tapezierer. Als er den Stoff lieferte war ich erstaunt über die Menge. Ich ließ sechs verschiedene Polstermöbel überziehen. Für das Tufty Time Sofa, das aus drei Teilen bestand, waren zwei der Bezugsstoffe etwa 10 m2 groß. Sie waren so groß, weil das Sofa aus lauten gefalteten Teilen besteht. All diese Falten muss man bei der Stoffmenge mitberücksichtigen.
Es dauerte einige Wochen bis ich mit dem Druck fertig war. Erstens waren es sehr viele kleine Stoffteile, die zu machen waren und zweitens entwickelte ich für viele der Teile eigene Ornamente.
Schwierig war auch den Rapport richtig zu gestalten, damit der Stoffdruck groß genug für das riesige Sofa war. So machte ich das erste Mal einen Rapport, der aus 6 Sieben bestand. Es war eine Art Tabelle von 2 Reihen und 3 Spalten, in die ich das Muster einfügte. Ich musste also diesmal 6 Siebe drucken, damit ein Musterteil fertig auf dem Stoff war, dann wieder 6 Siebe, etc.
Es hat sich ausgezahlt. Passend zur Schwangerschaft entwickelte ich ein Muster mit rankenden Blumen und Embryos die dazwischen “wuchsen”.

Heute habe ich meinen Etsy Shop eröffnet. Ich habe darüber schon längere Zeit nachgedacht. Heute Morgen habe ich Videos darüber angeschaut, wie man auf Etsy verkaufen kann.

Es war darüber, dass man finanziellen Erfolg als Designer haben kann. Da meine letzten Projekte nicht billig, aber auch nicht verkaufsorientiert waren, dachte ich, dass es eine gute Idee sein könnte eine eigene günstige Produktlinie für Etsy zu entwickeln, die mit dem Preisniveau der anderen Produkte dort mithalten kann.

Etsys Regelen zu befolgen heißt Nina Levetts Regeln zu missachten: KEIN SEX ist eines ihrer Prinzipien. SDaher werden die Produkte auf Etsy anders sein. Das erklärt auch den Preisunterschied zwischen den Produkten auf Etsy und den Nina Levett Produkten.

In den letzten Wochen habe ich mich damit beschäftigt, wie man bloggt und wie man Online-Inhalte erzeugt. Ich denke, dass ich nun endlich verstehe, wie es gehen kann. Es scheint, dass sich alles darum dreht, perfekte Fotos zu haben, authentisch zu sein und eine Geschichte über die Produkte zu erzählen, die man verkauft.

Ich werde bald mehr über dieses Thema schreiben.

Anbei der Link zum Etsy Shop von Nina Levett: http://www.etsy.com/shop/NeonJunky

Etsy Shop Neon Junky : :  About Page Etsy Shop Neon Junky : :  First Item

Etsy Shop Neon Junky : :  First Item

Nina Levett ATELIER am Beginn des Praktikummonats Heute habe ich ein wenig aufgeräumt, um Platz für die Zusammenarbeit mit Nora und Tamara zu schaffen. Es war der erste Tag ihres Praktikums.

Es hat wirklich gut funktioniert. Wir haben versucht die Talente mit den Anforderungen der nächsten Wochen hier im Atelier zu verbinden. Nora und Tamara haben Ideen aus Magazinen und Büchern gesammelt. Sie machen eine Art Tagebuch, das sie dann auch für zukünftige Projekte verwenden können.

Nora hat eine Ausbildung in Produktdesign mit dem Spezialgebiet Metallverarbeitung. Sie macht nun eine weitere Ausbildung in Produktdesign und Inneneinrichtung. Ich hoffe, sie kann ihr Talent für die neue Nina Levett Verpackung einsetzen, die wir für den Herbst brauchen. Sie wird das Prägewerkzeug entwickeln.

Tamara hat gerade ihre Textildesignschule beendet und wird mit ihrer Ausbildung in London fortfahren. Ihre Talente sind im Bereich Ornamententwicklung und Textildruck. Wir werden hoffentlich viele Stoffe gemeinsam bedrucken.

Ich werde mehr über diese Zusammenarbeit in den nächsten Tagen berichten. Jetzt zeig ich euch noch ein Bild vom Atelier wie es jetzt am Beginn des Praktikums aussieht.